The Legend of Django Mail

Die Attacke vom Berner Sennehund (aufgerichtet dem Kodiakbär nicht unähnlich) zündete grünes Licht zur Produktion vom Kurzfilm „Django Mail“: Inspiriert durch meinen Postboten-Job symbolisierte Kurierfahrer Murphy (Michael Hansen) eine Art Batman der Zustellerzunft. Drehstart ohne Script – Kinder, nicht nachmachen!

19. Mai 2001, Kurzfilmfestival, Kleines Theater, Bargteheide: Im Kino-Klo belauschte ich nach der Vorführung zwanghaft ein Gespräch – zwei Männer fachsimpelten über „Django Mail“, einer fragte: „…was hat er damit nur gemeint?!“ (Saugut – wie Bill Murray in „Tootsie“.)

2018er-Fiction-Doku-Projekt: „The Legend of Django Mail“ – das Beste, was man mit unvollendeten Bauteilen veranstalten kann. Budget für Filmmusik sollte nie fehlen – so weit die Theorie. Beim Schnitt hatte ich Temptracks der 70er-Serien „Streets of San Francisco“ und „Rockford Files“ verwendet. Alle angefragten Komponisten sagten ab, Zufall?

Ich erinnerte mich an das Musikvideo, welches einst für Almost Amused zum Album „Now In A Timemachine“ entstand – Genre: Tightrock made in Hamburg. Die Jungs von früher hatten nichts dagegen. Jetzt erklingen bei „The Legend of Django Mail“ tolle Songs mit gepfefferten Instrumental-Passagen. Movie-Häppchen, Crew-Weisheiten, Making-of-Touch – gute Unterhaltung: