Fiction-Doku: The Legend of Django Mail

Inspiriert durch meinen Postboten-Job war Kurierfahrer Murphy in „Django Mail“ eine Art Batman der Zustellerzunft. Die Attacke vom Berner Sennehund, aufgerichtet dem Kodiakbär nicht unähnlich, zündete endgültig grünes Licht zur Produktion von „Django Mail“. Drehstart ohne Script – Kinder, nicht nachmachen! 19. Mai 2001, Kurzfilmfestival, Kleines Theater, Bargteheide. Im Kino-Klo hörte ich nach dem Screening zwanghaft ein Gespräch mit – zwei Männer fachsimpelten über „Django Mail“, einer fragte: „…was hat er damit nur gemeint?“ (Saugut – wie Bill Murray in „Tootsie“.)

2018er-Fiction-Doku-Projekt: „The Legend of Django Mail“ – das Beste, was man mit unvollendeten Bauteilen veranstalten kann. Budget für Filmmusik sollte nie fehlen – so weit die Theorie. Beim Schnitt hatte ich Temptracks der 70er-Serien „Streets of San Francisco“ und „Rockford Files“ verwendet. Alle angefragten Komponisten sagten ab, Zufall? Ich erinnerte mich an das Musikvideo, welches einst für Almost Amused zum Album „Now In A Timemachine“ entstand – Genre: Tightrock made in Hamburg. Die Jungs von früher hatten nichts dagegen. Jetzt erklingen bei „The Legend of Django Mail“ tolle Songs mit gepfefferten Instrumental-Passagen. Movie-Häppchen, Crew-Weisheiten, Making-of-Touch, kombiniert mit Musikvideo-Style – gute Unterhaltung: